Tamy

Meine 18 Monate alte, deutsche Dogge Kalea war für mich von Anfang an eine Herausforderung. Ich dachte, nachdem ich bereits zwei Doggen hatte, komme ich leicht mit ihr zurecht. Leider belehrte sie mich eines anderen. Von Anfang an sprang sie auf jeden Hund, Mensch und alles, was sonst noch unterwegs war, zu und wollte „spielen“. Als Welpe wurde es ja noch toleriert, doch mit zunehmendem Alter, Größe und Gewicht wurde es zum echten Problem. Wenn ich sie maßregelte ging sie auf mich los, zeriß mir die Kleidung, zwickte und kratzte mich. Spaziergänge waren einfach nur noch Horror. Sie biß in die Leine, zog mich wohin sie wollte und ging auf alles los was sich bewegte.

Durch ihre Größe und Gewicht konnte ich sie nicht immer halten, was natürlich jedesmal zu Eskalationen mit Mensch und Tier führte. Zuletzt ging ich nur noch mit Maulkorb und zu den unmöglichsten Zeiten mit ihr raus. Auch musste ich mich vor ihren immer schlimmer werdenden Angriffen schützen. Das Allerschlimmste war jedoch, dass ich meine drei Enkel nicht wirklich vor ihr beschützen konnte, was dazu führte, dass der Jüngste nur noch Angst vor ihr hatte.

Und bevor jemand fragt: Ja,ich war von Anfang an in der Hundeschule. Insgesamt waren es drei und keine konnte mir helfen. Da meine Töchter mir mittlerweile „gedroht“ hatten mich nicht mehr mit den Enkeln zu besuchen, musste eine Lösung her.

Also machte ich mich auf die Suche nach einem professionellen Trainer und hatte das große Glück Oli zu finden. Seine Website und die Aussagen darin haben mich total beeindruckt und ich habe ihn gleich kontaktiert. Wieder hatte ich großes Glück und bekam zeitnah eine Antwort. Bei unserem sehr langem Telefonat merkte ich gleich, dass ich hier wohl an den „Richtigen “ geraten bin. Seine Professionalität und Kompetenz waren einfach nur überzeugend und er hatte auf alle Fragen eine Antwort und konnte alles nachvollziehbar begründen.

Also habe ich die erste Intensivwoche gebucht und los ging es. Schon nach den ersten Stunden war Kalea wie ausgewechselt. Sie hat mich zwar noch drei Mal angesprungen, aber in diesem Fall war es gut, denn dadurch konnte mir Oli zeigen, wie ich sie trotzdem in den Griff bekomme. Seitdem ist es tatsächlich nie wieder dazu gekommen. Es ist einfach beeindruckend, wie schnell Kalea durch ihn gelernt hat. Ich habe dafür deutlich länger gebraucht und Oli ist zwar nie am Hund, aber an mir manchmal verzweifelt. Ja, die Intensivwoche war anstrengend und hat mich oft an meine Grenzen gebracht. Ich will ehrlich sein, einmal hätte ich beinahe abgebrochen, doch nach einer kurzen Auszeit, die mir Oli gewährt hatte, machte ich doch weiter und was soll ich sagen, ich habe keine Sekunde bereut. Bereits nach dieser ersten Woche hatte ich einen anderen Hund. Dann kam das Training zuhause, welches wiederum sehr erfolgreich verlief. Jeder, der sie vorher kannte, war nur noch begeistert und fragte mich, wie dieses Wunder geschehen ist. Mein Wunder heißt natürlich OLI.

Danach buchte ich die zweite Intensivwoche. In diesen 10 Tagen lernten Kalea und ich noch vieles Neues und vertieften das schon erlernte. Innenstädte, Wald und Feld oder Besuche sind kein Problem mehr. Wieder ist Oli manches Mal an mir verzweifelt, aber wir hatten auch Spaß und konnten zusammen lachen.

Auf keinen Fall möchte ich Lisa mit Jack unerwähnt lassen. Ob beim Training, wo sie mir manchen „Anschiß“ erspart hat oder beim Gasttraining als perfekte Gastgeberin, Lisa ist eine ganz, ganz liebe und tolle Person und ich freue mich schon auf unser nächstes Treffen. Meine Lieben, durch euch habe ich mein Leben zurück bekommen und das war alle Mühen und Kosten wert. Das schönste Geschenk war, als mich mein Enkel besuchte und sagte: „Oma, jetzt komme ich dich oft besuchen, weil Kalea ist jetzt brav“.

Leute, bucht die Intensivwoche!!! Der schnelle Erfog ist alle Strapazen und Anstrengungen wert!!! Ich jedenfalls bin fest entschlossen, im Herbst noch die dritte Intensivwoche in Angriff zu nehmen.

Oli, nochmals tausend Dank für alles. Ohne dich hätte ich das niemals geschafft.

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